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My Biography

Omitofo! Ich grüße den Buddha in Dir - und in mir!

Ich hatte das große Glück von einem Shaolin Meister gerettet zu werden, und - ich habe das große Privileg, von ihm zum Shaolin ausgebildet zu werden und mit ihm arbeiten zu dürfen. Aber was am wichtigsten ist: er ist mein bester Freund! Er hat mir geholfen den Menschen wieder zu finden, den ich verloren hatte, weil ich immerzu versucht habe, dem Außen zu entsprechen, zu funktionieren und zu genügen. Es war genauso, wie es Survivor im Rocky-Soundtrack Eye of the Tiger beschreiben: 

 

“So many times it happens too fast - You trade your passion for glory – 
Don't lose your grip on the dreams of the past - 
You must fight just to keep them alive…“

 

 

Erste Shaolin Qi Gong Lecture mit Shaolin Meister Shi Yan Lu nach einem Jahr im Rollstuhl.

Noch sind die Beine nicht stark genug...

 

Ich hatte diesen Kampf verloren, meine Leidenschaft, mich selbst und - beinahe mein Leben. Heute lebe ich, was ich bin: Shaolin Schüler und - Shaolin Lehrer, weil Meister Shi Yan Lu weiß, dass ich es kann und, dass ist das Wichtigste, weil es die bewährte Traditioneben so vorsieht. Just CHRIS ist mein bescheidener Versuch all das Wertvolle zu teilen, das ich erhalten habe. All das, was ich erfahren durfte und all das, was ich mir durch hartes Training verdient habe. Der Bereitschaft eines Shaolin Meisters, sein

Wissen an mich weiterzugeben, verdanke ich, dass ich noch am Leben bin. Dass ich nicht mehr im Rollstuhl sitzen muss und dass ich mittlerweile wieder in der Lage bin Dinge zu tun, die die meisten Menschen - noch - nicht, oder - nicht mehr - können.

Geboren wurde ich im Sommer 1968 auf der Insel Lindau im Bodensee. Von 1974 bis 1978 besuchte ich zunächst die Grund-, dann ein Jahr lang die Hauptschule Reutin. Aufgrund guter Leistungen musste ich dann auf das Bodensee-Gymnasium in Lindau wechseln, von dem ich 4 Jahre später entfernt wurde. Ich hatte einen Typen vermöbelt, der einen kleineren Jungen wochenlang fertig gemacht hatte. Gewalt ist grundsätzlich zu verabscheuen, aber ich war schon damals felsenfest davon überzeugt, dass die Stärkeren die Schwächeren beschützen müssen – völlig egal was es kostet. Weil ich aber nicht wirklich gut damit umgehen konnte, dass man bestraft wird, wenn man das Richtige tut, habe ich begonnen, mich intensiv mit Bodybuilding und Kampfkunst zu befassen, vor allem und mit besonderer Hingabe, mit den mentalen Aspekten.

Ein wunderbarer Pädagoge, mein späterer Rektor Herr Gabriel, ermöglichte mir trotz - oder gerade wegen - dieses Vorfalls, nach weiteren 3 Jahren doch noch - 1986 - meine mittlere Reife. Ermöglichte deshalb, weil 3 Monate vor dem Abschluss der für mich wichtigste Mensche und das Zentrum meines damaligen Seins - mein erster und einziger Freund - von einem betrunkenen Autofahrer auf brutalste Art getötet wurde - und ein Teil von mir mit ihm. Ich konnte nicht mehr denken und ich konnte nicht mehr fühlen - absolute, eiskalte und stockdunkle Leere. An Schule auch nur zu denken, war mir völlig unmöglich. Und so habe ich - auf Anraten meines Vaters und in der Firma, in der er schon seit 40 Jahren gearbeitet hatte - eine Lehre zum technischen Zeichner Maschinenbau mit Auszeichnung absolviert. Während des letzten Jahres meiner Lehrzeit - ich litt noch immer, sowohl psychisch als auch physisch, sehr unter dem Verlust meines Freundes - habe ich mich dann in Abendkursen auf das einjährige Fachabitur vorbereitet. Am Ende meiner Kräfte - und nur um einen viertel Punkt - habe ich dann 1991 tatsächlich etwas - Abiturähnliches - attestiert bekommen.

Nach einem halben Jahr Pause, von mir war nach der Tortur der letzten Jahre - in jeder Hinsicht - nicht mehr viel übriggeblieben, stürzte ich mich in meinen 18-monatigen Zivildienst, den ich freiwillig um 6 Monate verlängert habe. Die Arbeit mit Menschen tat mir gut, wirkte heilend und richtungsweisend, und - zu meiner Verwunderung - habe ich diesen Menschen auch gutgetan. Nach Beendigung meines Zivildienstes bin ich dann mit meinem Trainingspartner und einem Freund 6 Monate quer durch die USA gereist. Damals habe ich zum ersten Mal das Mekka des Bodybuilding - Gold`s Gym, in Venice Beach, Kalifornien - besucht, und damit hätte eigentlich alles klar sein können. Aber ich bin - entgegen allem - was mich mein Selbst hat fühlen lassen, zurück nach Deutschland geflogen…

Mittlerweile war scheinbar klar, dass Computer technische Zeichner überflüssig machen würden, und so konnte ich nicht zurück in meinen alten Job. Einzige, verzweifelte Alternative zur Arbeitslosigkeit: eine Bewerbung bei der bayerischen Bereitschaftspolizei. Zum Zeitpunkt der Bewerbung war ich ein 100kg schwerer Bodybuilder mit 18 Jahren Kampfkunsterfahrung. Das Ergebnis: auf der Bayernrangliste aller Bewerber war ich die Nummer 2. Wie die Sache ausgegangen ist?  Nachzulesen in: „Jagdszenen in Bayern“, in: Schwule, Lesben, Polizei - vom Zwangsverhältnis zur Zweckehe. (Hrsg. Jens Dobler, Verlag Rosa Winkel. 1994). Nichts für sensible Gemüter…

1994 habe ich begonnen in Nürnberg, an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule, Diplom Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten Sozialmedizin und Erwachsenenbildung zu studieren. Bereits nach kurzer Zeit wurde ich Studierendenvertreter der GSO-Fachhochschule und habe die Hochschulzeitung Ohmmacht mitherausgegeben. 1999 schloss ich mein Studium mit 

Auszeichnung und Promotionsberechtigung ab und ging zurück nach Lindau, wo ich als Leiter Kommunikation die

Schlossparkresidenz Schönbühl - eine exklusive, betreute Seniorenwohnanlage mit Pflegekomplex und Seminarzentrum - projektierte, sowie den Bau und die Inbetriebnahme begleitete. 

Mit der Fertigstellung im Jahr 2000, wechselte ich nicht nur als stellvertretender Leiter der Weiterbildung an die Fachhochschule Vorarlberg, ich begann auch meine erste Chemotherapie, und wurde – in nur 18 Monaten - vom 130kg Athleten zum 48kg Pflegefall. Um annähernd meine alte Form wieder zu erreichen, habe ich dann fast 2 Jahre gebraucht, bevor mich die zweite Chemotherapie erneut von 110kg auf 55kg halbiert hat - da war ich 36. 

Im Jahr 2002 habe ich aufgrund meiner Forschungsarbeiten im Themenfeld bio-psycho-soziale Medienwirkung und Neuroplastizität ein mit 40.000 Sfr. dotiertes Doktorat-Stipendium im Fach Neuropsychologie an der Universität für Humanwissenschaften im Fürstentum Liechtenstein, beim renommierten Neuropsychologen Univ. Prof. Dr. Giselher Guttmann bekommen, dessen Assistent ich auch für ein Jahr war. Mein Doktorat-Studium im Fach Neuropsychologie habe ich 2003 mit dem best möglichen Ergebnis summa cum laude abgeschlossen. Kurz darauf wurde mir von der Fachhochschule Vorarlberg eine Professur für Psychologie und Sozialwissenschaften verliehen.

Bis zum Sommer 2018 habe ich dort, und als Psychotraumatologe in eigener (non-profit) Praxis gearbeitet und über 30 Fächer in den Bereichen Medizin, Psychologie, Gesundheit, Meditation und Achtsamkeit, Pädagogik, (mediale)Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, an insgesamt 5 Universitäten in Österreich und Liechtenstein unterrichtet. Außerdem bin ich bis dahin 15 Jahre ehrenamtlich im Rettungsdienst, als Einsatzleiter bei Großschaden-Ereignissen und als Ausbilder für Notfallpsychologie, Psychotraumatologie, Krisenintervention und Rauschdrogenintoxikationen tätig gewesen.

Wie gesagt - bis zum Sommer 2018… 

Nach dem Suizid eines 18jährigen Jungen im Herbst 2017, den ich nicht verhindern konnte, wurde mir schlagartig klar, dass meine Zeit schon vor Langem begonnen hatte abzulaufen, und - ich wollte dass sie abläuft. Bis zum völligen psychophysiologischen Zusammenbruch dauerte es dann - auch aufgrund meiner chronischen Autoimmunerkrankung - nur noch drei Monate. Kurzfassung: Notfallrettung durch einen Notarzt-Kollegen, Schockraum, Intensivstation, Reha, Rollstuhl, Invaliditätspension - die KollegInnen der Systemmedizin hatten mich aufgegeben…

OK – wenn ich entscheide, dass es keinen Sinn mehr macht weiter zu kämpfen, dann ist das eine Sache. Aber wenn mir das jemand sagt, dem ich offensichtlich völlig egal bin, dann habe ich damit ein Problem. Nicht im Außen, darüber war ich längst hinaus - ich hatte so lange erfolglos versucht im Außen zu genügen. Diesmal wollte ich mir genügen, meinem innersten Selbst, und so fing ich an meine Meditationspraxis erheblich auszuweiten: Leid erkennen, Leid annehmen, Leid loslassen… Dankbarkeit, Akzeptanz, Nicht-Identifikation: ich bin nicht mein Körper, nicht mein Geist und nicht meine Emotionen… Reflektion und Imagination. Der Hyperfocus des Bodybuilders war zurück und damit die Fähigkeit und die Bereitschaft, notwendiges Leid zu ertragen…

Sommer 2018, der nächste Schritt zurück zur Quelle der Kraft - nächster Halt: das Mekka des Bodybuilding und Wohnzimmer von Arnold Schwarzenegger, Gold`s Gym, Venice Beach, Kalifornien. Ich werde niemals die Worte finden, um zu Beschreiben, was in mir passiert ist,  als ich - an Krücken und beteubt von Fentanyl - durch die Eingangstür gegangen bin. Und ich würde es auch gar nicht preisgeben wollen, weil dieses Gefühl eines meiner wichtigsten Gefühle ist, und das möchte ich nur für mich behalten. Aber ich wünsche allen leidenden fühlenden Wesen, dass sie - wenn sie glauben es geht nicht mehr weiter - dieses Gefühl erfahren. Nach dieser Transformation meines Selbst, war der Opiatentzug zwar noch immer brutal, konnte mich aber nicht mehr brechen.

Und so wurden aus 15 Sekunden Training - kein Witz - 15 Minuten pro Tag, und aus 15 Minuten wurden allmählich wieder zweimal eine ganze Stunde. Und daraus wurde dann zweimal eine Stunde physisches Training (Kung Fu, Qi Gong, Tai Ji, Bodybuilding) und dreimal eine Stunde mentales Training (Meditation, psychophysiologisches Mentaltraining) - jeden Tag. Mittlerweile besteht mein Tag aus Taining, Meditation und Mentaltraining. So wurden aus kreislaufbedrohenden Schmerzen wurden brutale Schmerzen, aus brutalen Schmerzen wurden erträgliche Schmerzen und daraus wurden - ganz allmählich - normale Schmerzen. Eben nur noch die, die jeder Leistungssportler kennt. Außerdem tun Schmerzen nicht weh - dass weiß ich mittlerweile ganz sicher. Wirkllich weh tut nur Leid, und das erschaffen wir ganz alleine und unaufhörlich - nur in uns selbst. Meister Shi Yan Lu würde sagen: „Shaolin bedeutet Schmerz - Kung Fu bedeutet harte Arbeit“. Selbstverständlich würde ich meinem Meister nie wiedersprechen - das darf ich erst in ein paar Jahren. Aber ich würde in meiner Beschreibung weiter gehen als er - viel weiter - und er würde mir ganz sicher zustimmen, weil er es mir so beigebracht hat:

„Shaolin bedeutet für mich Leben - Kung Fu bedeutet für mich Sinn.

Den Weg des Shaolin Kung Fu zu gehen, bedeutet für mich:

Leben (Shaolin) mit Sinn (Kung Fu) durch Äußere Kraft und Innere Stärke.

So erfährt man Frieden, Glück und Wohlbefinden!" 

 

Heute lebe ich ein monastic life nach dem Kodex der Shaolin. Ich wohne - in bescheidenen Verhältnissen - noch immer in Lindau am Bodensee, in der Nähe meiner beiden Ziehsöhne. Allerdings bin ich mittlerweile sehr viel mit Shaolin Meister Shi Yan Lu unterwegs. Ich unterwerfe mich stets den gleichen Regeln, die im Kloster gelten. Auch, wenn ich größtenteils außerhalb eines Klosters lebe. Nicht weil ich es müsste, sondern deshalb, weil ich von den Meistern des Shaolin Ordens lernen durfte, was man tun muss, damit sich das Leben richtig gut anfühlt – das eigene, aber auch das der uns umgebenden fühlenden Wesen. Dieses Wissen möchte ich gerne mit Dir teilen...

 

 „Tiefe Dankbarkeit, Mitgefühl und Demut, dass Wissen um die Wirkung, der Wunsch und die Verpflichtung diese traditionellen Lehren wissenschaftlich zu erklären und weiterzugeben, treiben mich an.

So werde ich besser und besser, jeden Tag nur ein klein wenig - aber eben jeden Tag!

Das ist - mein - Weg zu Äußerer Kraft und Innerer Stärke: Welcher ist der deine?“

My Qualifications - just a Spotlight

Shaolin
(auf meinem Weg nach Shaolin - mit Irrungen und Wirrungen - seit 1974: Judo, Jiu Jitsu, Allkampf Jiu Jitsu, Strassenkampf) I Schüler und Assistent von Shaolin Meister Shi Yan Lu I zunächst Ausbildung zum Shaolin Lehrer (bis 2020) I aktuell – mit großem Respekt, in tiefer Demut und mit all der Dankbarkeit, die ich erlernen durfte: Ausbildung zum Shaolin (ab 2020).

Diplomierter Lehrer für Meditation und Achtsamkeit
(seit 2020) I Beschäftigung mit verschiedenen Formen der Meditation im Rahmen meiner Forschungstätigkeit seit 2001 I Spezialisiert auf buddhistische- / Shaolin Meditation sowie Shaolin Mentaltraining I Lehrer für Shaolin Meditation & Shaolin Mentaltraining.

Professor für Psychologie und Sozialwissenschaften
(von 2003 I bis heute – aktuell nur noch 50% >> Shaolin-Ausbildung) Alma Mater - Fachhochschule Vorarlberg I Lehrtätigkeit an 5 Universitäten I Autor von über einem Dutzend Bücher (zuletzt mit Hans Söllner) I Lehre - Psychologie, Medizin, Gesundheit, Krisenintervention und Notfallpsychologie, Kommunikation, Sucht, Pädagogik I Forschung - komplexe Stresserkrankungen, kontemplative Bewegungsmethoden und Meditation, Cannabismedizin I 45+ Semester Hochschullehre I 21 Semester facheinschlägige Studien in den Bereichen (Neuro)-Psychologie, Notfallmedizin, Pharmakologie, Pädagogik, Krisenintervention und Psychotraumatologie, Meditation, psychotherapeutisches Propädeutikum (Abbruch vor Abschlussprüfung aufgrund meiner Erkrankung).

Doktor der Neuropsychologie
(mit Auszeichnung summa cum laude, von 2001 bis 2003) I Alma Mater - Universität für Humanwissenschaften im Fürstentum Liechtenstein I Doktorvater – der renommierte Neuropsychologe, seine Magnifizenz Univ. Prof. Dr. Giselher Guttmann I Promotionsthemen - Bio-psycho-soziale Medienwirkung und Neuroplastizität, habituelle- und Über-Aktivierung (komplexe Stresserkrankungen), Veränderung von funktioneller Neuroanatomie, Bewusstseins- und Handlungsstrukturen durch eine zunehmend mediale Sozialisation (Geschwindigkeit der Veränderung, Zunahme der Komplexität), sowie medial unterstützte Therapieoptionen.

Praxis für bio-psycho-soziale Begleitung und Krisenintervention
(von 2000 bis 2018) I Non profit Hilfe für Menschen die durch die Maschen des Systems fallen, oder als "nicht-therapierbar" gelten I legale und illegale Cannabispatienten I Cannabisprohibitions-Opfer I Präventionsarbeit an Schulen in den Bereichen Mobbing-, Gewalt- und Suchtprävention, Identitätsbildung und Meditation I Fortbildung für Ärzte, Eltern und Lehrer.

Personenschützer
(von 1994 bis 2001- nach der Polizei zur Finanzierung des Studiums) I Veranstaltungssicherheitsplanung und Personenschutz u.a. für Elton John, Arnold Schwarzenegger, Kelly Family, NSYNC, Backstreet Boys, DJ Bobo, Sascha uva.

 

Diplom Sozialpädagoge
(mit Auszeichnung und Promotionsberechtigung, von 1994 bis 1999) I Alma Mater - Georg Simon Ohm Fachhochschule Nürnberg I Schwerpunkte: Sozialmedizin und Erwachsenenbildung I Praktika in der Jugendgerichtshilfe (am Landgericht Nürnberg) und im Jugend- und Sozialamt (Nürnberg) I Streetwork mit den Schwerpunkten junge Schwule, minderjährige (obdachlose) Stricher und suizidgefährdete (obdachlose) Jugendliche.

Polizeimeisteranwärter
(von 1993 bis 1994) I Ausbildung zum Polizeibeamten bei der bayer. Bereitschaftspolizei, V. Abteilung, 19. Hundertschaft, Königsbrunn I Hundertschaftssprecher und Vertreter der jungen Gruppe der Gewerkschaft der Polizei I Grund des Ausscheidens: die Vernichtung meines humanen Selbst - die (fast) ganze Geschichte, in: „Jagdszenen in Bayern“, Schwule, Lesben, Polizei - vom Zwangsverhältnis zur Zweckehe. (Hrsg. Jens Dobler, Verlag Rosa Winkel; 1994).

Technischer Zeichner Maschinenbau
(mit Auszeichnung, von 1986 bis 1990) I Ausbildung bei Sulzer Escher Wyss in Lindau (Industrie-Kälteanlagen und Kunsteisbahnen) I Konstruktion und Aufbau des ersten Renntourenwagens (sporadische Renneinsätze) I anschließend Konstruktion und Aufbau des ersten Show-Car-Dragsters (einige Titelblätter, mehrfacher Show- & Race-Winner) über den Zeitraum von 3 Jahren.

Ehrenamt

(Rettungsdienst, von 1992 bis 2010) I Einsatzleiter Großschadenereignisse, Bootsführer, Rettungstaucher, Rettungssanitäter, Ausbilder für Psychologie / Psychotraumatologie im Rettungsdienst und Rauschdrogenintoxikationen

 

Zusatzausbildungen

Anästhesieassistenz, Krisenintervention, Psychotraumatologie, Notfallpsychologie und Krisenintervention im Rettungsdienst, Multiplikatoren-Ausbilder für Basis-Notfall-Nachsorge, Diplomierter Meditations- und Achtsamkeitslehrer.

My Biography in Pictures

Omitofo! Ich grüße den Buddha in Dir - und in mir!

Ich durfte bereits als Kind die Erfahrung machen, was es bedeutet, nicht Pilot des eigenen Lebens zu sein. Eine chronische Auto-immunerkrankung hat dafür gesorgt, dass meine Kindheit von Schmerzen und Einsamkeit geprägt war. Dennoch habe ich mit 6 Jahren mit dem Kampfkunsttraining begonnen, das war meine Welt, 
und – ich hatte nur diese Eine.

Die Schulzeit war für mich ein Tal der Tränen, geprägt von lähmender Langeweile gepaart mit quälender Sinnlosigkeit. Wirklich das Einzige, was mir aus dieser Zeit heute noch präsent ist, ist ein Spruch meines Mathe-Lehrers im Gymnasium: „Dorn, du bist zu blöd für alles!“ Und das wirklich heftige daran ist - ich habe ihm geglaubt. Mental gesund erhalten und körperlich leistungsfähig hat mich Bodybuilding gemacht. Als ich mit 13 Jahren angefangen habe, lag mein Gewicht bei durch Medikamente aufgeschwemmten 90kg.

Mit 14 waren es dann harte 59kg und mit 16 Jahren - 1984 - habe ich mich auf meine erste - die bayerische - Jugendmeisterschaft im Bodybuilding vorbereitet. Startgewicht mit 6% Körperfett: 79kg

(Bild: 13, 14, 15 und 16 Jahre – 4 Wo. vor der bayer. Meisterschaft)

Nach dem Tod meines Freundes habe ich mich immer weiter zurückgezogen - Hochsensibilität und Hochsensitivität wurden immer mehr offenbar. Um von den Depressionen nicht völlig aufgelöst zu werden, habe ich während meiner Lehrzeit 3 Jahre lang ein Show-Car aufgebaut. Es war auf verschiedenen Titelblättern und hat einige Custom-Car-Shows gewonnen: ein 1972er VW Käfster Dragster mit 2,2 Litern Hubraum, 160 PS und Straßenzulassung.

Im Zivildienst empfand ich das Leben - zum ersten Mal nach dem Tod meines Freundes - zumindest wieder als unter Schmerzen überlebbar und - zu meinem Glück - aus meiner Zivildienststelle beim Roten Kreuz wurde während des Studiums ein fester Job: Pfleger und Reiseleiter für Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Wir waren mit den Rollis überall: auf der Zugspitze und in Disneyland, im Grand Canyon und bei den Hügelgräbern von König Artus, in der Achterbahn auf dem Stratosphere-Casino in Las Vegas und auf der Gefängnisinsel Alcatraz vor San Francisco. Wir waren in Österreich, in Italien, in Spanien, in Wales, in Schottland, in Schweden und in den USA – Ost- und Westküste. Eine irre Zeit, die ich mit den tollsten Menschen verbringen durfte, die man sich vorstellen kann.

Als ich mich zum ersten Mal in einer Polizeiuniform im Spiegel gesehen habe, war mir eines sofort glasklar: „Das wird nicht gut gehen…“  Wen die Geschichte interessiert, kann sich gerne bei mir melden. Ich habe mein Kapitel des Buchs noch als pdf-Datei. Ansonsten findet man die Geschichte – zumindest all das, was wir davon veröffentlichen konnten ohne Kollegen zu gefährden - auch in: „Jagdszenen in Bayern“, in: Schwule, Lesben, Polizei - vom Zwangsverhältnis zur Zweckehe. (Hrsg. Jens Dobler, Verlag Rosa Winkel. 1994). Und um eines klar zu sagen: Meine Hundertschaft hat mich nie im Regen stehen lassen – es gab nicht einen einzigen, der nicht zu mir gehalten hätte! Gerade bei der Polizei gibt es auch unglaublich tolle Menschen – bitte vergesst das nie, auch wenn sie es einem manchmal nicht leicht machen (dürfen/können/wollen). Es ist ein wirklich extrem komplexer und – sowohl psychisch als auch physisch - belastender Job!

Mal abgesehen von heute, war die Studienzeit die beste Zeit meines Lebens. Die Hochschule war toll, die Professoren waren allesamt echte Marken und einige der Kommilitonen waren echte Freunde. Zu studieren bedeutete Freiheit und wirklich geerdet zu leben. Das Geld reichte im besten Fall immer genau für einen Monat und dann musste man eben improvisieren.

Eine spürbare finanzielle Entspannung stellte sich ein, als Körper und Geist mir wieder erlaubten als Personenschützer zu arbeiten. Es war eine tolle Zeit, in der ich viele beeindruckende Menschen kennenlernen durfte. Darunter Arnold Schwarzenegger (ihn habe ich schon mit 14 getroffen – beim Mr. Olympia in München), Elton John (ich hatte die Chance länger mit ihm zu reden und ihm zu sagen, was mir seine Musik und die Texte von Bernie Taupin bedeuten), NSYNC, Backstreet Boys, Kelly Family, DJ Bobo, Pappa Bear, Tony Carrey, Hans Söllner (er hat mir auch 2015 bei meinem Buch Hanfpsychose geholfen) und einige mehr.

Noch vor dem Ende meiner Studienzeit wurde ich engagiert, um in Lindau eine betreute Seniorenwohnanlage zu projektieren, ihren Bau zu begleiten und sie in Betrieb zu nehmen. Als Leiter Kommunikation war ich für ein Team von 10 Mitarbeitern verantwortlich und habe das Großprojekt bis zur Inbetriebnahme begleitet. Kurz nach der Fertigstellung begann meine erste Chemotherapie und ich wechselte an die Fachhochschule Vorarlberg.

Zunächst stellvertretender Leiter der Weiterbildung der Hochschule, bekam ich schnell erste Forschungs- und Lehraufträge im Bereich psychophysiologische Medienwirkung. Da fing ich an mich mit neuropsychologischen Fragestellungen zu befassen und mit dem brandaktuellen Thema Neuroplastizität. Nach meiner Assistenz und Dissertation (2003) beim renommierten Neuropsychologen Univ. Prof. Dr. Giselher Gutmann zu diesen Themenfeldern, die ich mit summa cum laude abgeschlossen habe, wurde mir vom Rektor der Fachhochschule Vorarlberg eine Professur für Psychologie und Sozialwissenschaften verliehen. Seither habe ich an 5 Universitäten in Österreich und Liechtenstein über 30 Fächer in den Handlungs-feldern Psychologie, Kommunikation, Meditation & Achtsamkeit sowie Pädagogik, Persönlichkeitsentwicklung, Sucht, Krisenintervention und Trauma unterrichtet.

Ich habe mittlerweile über ein Dutzend Bücher geschrieben, die sich mit Kommunikation, medialer Sozialisation, Stress und Über-aktivierung, Digital Storytelling und Psychotraumatologie befassen. Das mutigste und zynischte Buch dürfte aber wohl die 

Hanfpsychose sein, bei der mich Hans Söllner unterstützt hat. Es hätte mich den Kopf kosten können, war aber ein notwendiger Akt der Psychohygiene und hat mir den Ehrentitel - Hans Söllner unter den Professoren - eingebracht (Hanfjournal). Als Buddhist ertrage ich die deutschen Bundesdrogenbeauftragten nicht nur, ich empfinde sogar tiefes Mitgefühl für sie. Aber als Wissenschaftler bin ich, was vorsätzliche Dummheit und gemeingefährliche, schädliche Ignoranz angeht, leider nur bedingt leidensfähig.

Neben all den anderen Engagements habe ich, nach dem Tod meines Vaters, 10 Jahre lang meine Mutter gepflegt. Bis zum Sommer 2018: chronische Vorerkrankung + chronische Überforderung + akutes Trauma = psychophysiologischer Zusammenbruch. Diagnose der Kollegen: komplexe Stress-erkrankung als Folge chronischer Autoimmunerkrankung, aber, dass war etwas zu eindimensional gedacht. Die wichtigste - aber nicht gestellte - Frage wäre gewesen: „Welche Psychodynamik bedingt den toxischen Stresshormon-Level und in der Folge die Hyper-sensibilisierung des Immunsystems?“ Stellt man diese Frage nicht, bleibt jede Therapie eine provisorische Symptombehandlung.

Gerettet hat mich in letzter Konsequenz, dass ich als Wissenschaftler über die Werkzeuge verfüge, dass für mich situativ relevante Wissen zu erkennen und mir anzueignen. Als Bodybuilder kann ich den Hyperfocus entwickeln, der es ermöglicht, auch schmerzhafte Erkenntnisse in zielführendes Handeln zu überführen und die Leidensfähigkeit, so lange durchzuhalten, bis ich in der Lage bin, dass Leid loszulassen. Diese Fähigkeiten hat Shaolin Meister Shi Yan Lu erkannt. Er hat mir gezeigt zu welchen Dingen ich fähig bin und welches Potenzial in mir wohnt. Es war niemals das Außen, dass mich limitiert hat. Es war immer nur ich selbst. Ich habe die Reibungsverluste durch fehlgeleitetes Denken und den Verlust des Gefühls für mich selbst unüberwindlich werden lassen. Heute ist das anders, erfordert aber jeden Tag Selbstdisziplin und harte Arbeit. Das merkwürdige ist, dass man bereits nach kurzer Zeit lieber auf Schlaf verzichtet als auf Meditations- oder Trainingszeit.    

Während meiner beruflichen Wiedereingliederungszeit hatte ich die Gelegenheit mein Leben – endlich meinem Selbst folgend – neu zu strukturieren. Konsequenz: ich habe meine Professur auf 50% reduziert, und lebe das Leben eines Shaolin Schülers und manchmal auch das eines Shaolin Lehrers. Wobei mir die erste Rolle besser gefällt, weil ich für mein Leben gerne die Geschichte, die Geheimnisse und die Fähigkeiten der Shaolin – auch wissenschaftlich – zu ergründen versuche.

Meister Shi Yan Lu hat mich in die Lage versetzt, meinem Selbst all das wiederzugeben, was ihm mein Ich genommen hat. Ich verkaufe meine Zeit als Professor zum Broterwerb, aber ansonsten lebe ich ein monastic life, dass geprägt ist von Gebet, Meditation und Training. Außerdem spiele ich wieder Gitarre und singe – mittlerweile dank Vocal Coach viel besser – und ich baue aus heruntergekommenen Youngtimern wieder coole Custom Cars. Der Kreis schließt sich – ich bin wieder zu dem Menschen geworden, der ich ursprünglich war und eigentlich immer hätte sein sollen. Aber wir Menschen scheinen so eine individuelle Art von Vision Quest zu brauchen, um endlich wieder dort anzukommen, wo wir eigentlich hingehören - bei uns selbst.

Ich habe die begrenzten Möglichkeiten der Systemmedizin, von der ich lange Zeit ein Teil war, als Patient erkennen und erfahren dürfen. Ich betone ausdrücklich, dass diese begrenzten Möglichkeiten auf einem ordentlichen Niveau begrenzt sind. Dass ist auch solange kein Problem, solange diese Begrenzungen keine existenziellen Belange des Patienten nachhaltig negativ beeinflussen. In meinem Fall hat man über einen Zeitraum von 10 Jahren weder die zugrunde-liegende Psychodynamik erkannt noch das Symptomspektrum in den relevanten Bezugsrahmen gesetzt oder gar einen nachhaltigen Therapieplan entwickelt. Jeder der involvierten Kollegen hat für sich genommen kompetent gearbeitet und die Symptome behandelt, für die sein Fach verantwortlich zeichnet, aber eben auch nicht mehr. Zunehmend von Interesse ist, und behandelt wird, eben nur noch das Symptom und nicht mehr der Mensch, mit seinen unermesslich komplexen und spezifischen Bedürfnissen.

Just CHRIS möchte Mut machen, damit sich kein fühlendes Wesen aufgibt. Ich war beinahe soweit und habe es nur mit viel Glück und der Hilfe von Shaolin Meister Shi Yan Lu geschafft - raus aus dem Rollstuhl, Gewichtsreduktion um 52kg, anschließend Aufbau von 15kg Muskelmasse, aktuell: Grösse 182cm, Gesicht 98kg bei 8% Körperfett. Nun ist es an der Zeit dem zu folgen, was die Shaolin Tradition gebietet: „Teile das erworbene Wissen und Können mit allen fühlenden Wesen, die einen Nutzen daraus ziehen können.“ Das möchte ich gerne tun - als Wissenschaftler und als Shaolin!  Um die Meister und den Orden zu ehren!

Omitofo! Ich grüße den Buddha in Dir - und in mir!

Lerne meinen Meister kennen...

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